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Tautologie

Der Architekt Bruno Taut war ein Protagonist der Reformbewegung, sozial engagiert, politisch links. Er baute zwischen 1924 und 1931 in Berlin rund 12.000 Wohnungen für Arbeiter, wie es sie vorher nicht gab. Das war nur in der Weimarer Republik möglich, die Stadtverwaltung war offen für „Neues Bauen“. Die Nazis dagegen diffamierten Taut, bereits 1932 wurde er verfolgt und emigrierte in die Sowjetunion. Ihm missfiel der Stalinterror, weshalb er nach einigen Monaten zunächst nach Japan ging und später in die Türkei, wo er in Istanbul starb.

Das Weltkulturerbe Das Haus von Lesser/Buschfeld ist so hergestellt worden, wie es gebaut und eingerichtet war. Es gehört zum Weltkulturerbe, wie auch die Wohnstadt Legien (Prenzlauer Berg), die Gartenstadt Falkenberg (Treptow), die Weiße Stadt (Reinickendorf ), die Siedlung Schillerpark (Wedding) und die Ringsiedlung (Siemensstadt) – alle von Bruno Taut entworfen.