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Weltkulturerbe

Reformer Der Berliner Architekt und Stadtplaner Bruno Taut wurde 1880 in Königsberg geboren. Als Reformer des Städtebaus vertrat er die Richtung des „Neuen Bauens“ und entwarf insbesondere Großsiedlungen. Mit seinem Bruder Max und dem Architekten Franz Hoffmann verwirklichte er mehrere solcher Siedlungen wie den Schillerpark in Wedding, die Hufeisensiedlungin Neukölln, sowie die Gartenstadt Falkenberg. In dieser Zeit schuf Taut rund 12.000 Wohnungen in Berlin. Bruno Taut starb am 24. Dezember 1938 in Istanbul.

Späte Ehrung Im Jahr 2008 wurden mehrere Berliner Großsiedlungen, an denen Taut maßgeblich beteiligt war, in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen, da dieser Architekturtyp einen erheblichen Einfluss auf den späteren Städtebau ausübte. Dazu zählen die Gartenstadt Falkenberg und auch die Wohnstadt Carl Legien in Berlin-Prenzlauer Berg.