Tipps

Mit wenig Aufwand Häuser für den Verkauf herrichten

Aufräumen, persönliche Dinge und Nippes entfernen

Berlin - Schön aussehende Häuser verkaufen sich besser. Diese Erkenntnis machen sich auch sogenannte Home Stager zunutze und bieten an, Immobilien für Besichtigungen zu verschönern. Wie Hausbesitzer jedoch auch ohne die Profis viel dafür tun, dass ihr Haus ein wenig interessanter wirkt, verrät die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR).

Die Regel Nummer eins lautet: "Betrachten Sie ab sofort Ihr Haus als ein Objekt, das zum Verkauf steht, nicht länger mehr als Ihr Zuhause." Das helfe auch Interessenten, sich in das zukünftige Haus zu verlieben. Dieses sollte so neutral wie möglich auf sie wirken können, erläutert die DGHR. Daher sollten die Besitzer vor dem Besichtigungstermin persönliche Dinge wie Fotos, religiöse und politische Symbole, Sammlungen, Krimskrams und Nippes entfernen.

Ein weiterer Tipp mag banal klingen, aber schon ein wenig Aufräumen und Putzen macht ein Haus für Käufer ansehnlicher. Überdies wirken ein nicht aufgeräumtes Haus und eine zugemüllte Garage auch kleiner. Müll und Kinderspielzeug sollten nicht herumliegen. Auch die Haustür, Hausnummer und Briefkasten sollten sauber sein. Laut DGHR erstellen die Hausbesitzer am besten zwei Listen, eine für Reparaturen und eine fürs Putzen. Ebenso sollte es weder an Wänden, Decken oder Fenstern keine Mängel geben. Außerdem sollten Hausbesitzer den Rasen düngen und die Hecken schneiden.

Räume wirken größer, wenn sie hell gestrichen sind. Vor allem die Wände in den wichtigsten Räumen - Wohn- und Esszimmer, Schlafzimmer, Küche und Flur - sollten neutrale Farben haben. Ein wenig tricksen kann man hier, indem man für die Besichtigung alle Vorhänge öffnet und auch die Rollos hochzieht. Dort, wo es nicht hell genug ist, sollten eventuell zusätzliche Lampen aufgestellt und eingeschaltet werden.