Weißensee

Im Stil des modernen Klassizismus

In den "Komponistengärten" werden auf rund 9000 Quadratmetern insgesamt 93 Eigentumswohnungen errichtet

Sie heißen Puccinistraße, Mahlerstraße oder Gounodstraße. Zehn Straßenbahnminuten nördlich vom Alexanderplatz hat sich das Komponistenviertel im Süden des Ortsteils Weißensee in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Wohnviertel entwickelt. Nicht nur viele der prächtigen Gründerzeitbauten wurden renoviert, sondern auch Grünanlagen und Spielplätze saniert, neue Schulen und Kitas eröffnet. Auch der bekannte Jüdische Friedhof wurde restauriert. So erlebte das Viertel nach und nach eine Aufwertung. Schöne, moderne und bezahlbare Wohnungen sind knapp geworden. Nur wenige Grundstücke stehen noch für den Neubau von Wohnungen zur Verfügung.

Direkt an der Grenze zu Pankow, an der Ecke Gounod- und Gürtelstraße gibt es noch eine dieser raren Bauflächen. "Auf rund 9000 Quadratmetern bauen wir bis zu sechs Häuser mit insgesamt 93 Eigentumswohnungen", erläutert Michael Weise, geschäftsführender Gesellschafter des Bauherrn, der Objektgesellschaft QBD, die das Wohnprojekt Komponistengärten errichtet.

Baubeginn ist spätestens im Juni, die Fertigstellung erfolgt Ende 2014 bis Anfang 2015. Schon jetzt sei jedoch der Verkauf der 43 bis 140 Quadratmeter großen Wohneinheiten erfolgreich angelaufen, so Weise, und noch könnten auch größere Grundrisse verwirklicht werden. Wahlweise sind Varianten mit einer klassischen Küche oder mit offenen Koch-Ess-Wohnbereichen verfügbar. Errichtet werden die drei- bis sechsgeschossigen Wohnhäuser der Komponistengärten im Stil des modernen Klassizismus. Optisch gefallen sie durch klare Linien, helle Fassaden mit Schmuckbändern und vertikalen Klinkerelementen. Der erhöhte Standard

eines KfW-70-Energiesparhauses wird erfüllt, so dass auch zinsvergünstigte Darlehen im Rahmen des entsprechenden Förderprogramms KfW-Effizienzhaus 70 gewährt werden können.

Passend zur Lage im Komponistenviertel sind die Häuser nach musikalischen Satzformen wie Sonata, Kantate oder Scherzo benannt. Da passt es sehr gut, dass der Bauträger die nahe gelegene Bela Bartok Musikschule langfristig unterstützen möchte. "Eine erste Instrumentenspende haben wir bereits geleistet", sagt Michael Weise, "weitere Aktionen werden folgen."