Berlin-City

Mitten in der Stadt, aber trotzdem idyllisch

Im Rahmen des Neubauprojekts "Rosengärten" entstehen derzeit insgesamt 214 Wohneinheiten in Wilmersdorf

42 Sorten Rosen sollen die Gartenanlagen des Neubauprojekts "Rosengärten" schmücken. Insgesamt 214 Wohneinheiten entstehen derzeit in Wilmersdorf, davon 70 Miet- und 144 Eigentumswohnungen. 13 individuell gestaltete Häuser prägen in der Württembergischen Ecke Düsseldorfer Straße eine neue Wohnkultur. Mitten in der Stadt, aber trotzdem ruhig und idyllisch. "Die parkähnlichen Außenanlagen sind außergewöhnlich großzügig gebaut. Auch der Abstand zu den Nachbargebäuden ist etwa doppelt so groß wie sonst üblich", erklärt Henning Hausmann von Bauwert.

Das Projekt "Rosengärten" entsteht auf dem Grundstück einer ehemaligen Kleingartenanlage. Die Pachtverträge waren abgelaufen, das Land Berlin entschied sich, das 14.000 Quadratmeter große Grundstück zu verkaufen.

Bauwert erwarb es 2010, ein Jahr später fingen die Bauarbeiten an. "Wir legen großen Wert auf eine zentrale und dennoch ruhige Lage mit vorhandener Infrastruktur. Dieses Grundstück passte sehr gut zu unserer Firmenphilosophie", sagt Hausmann.

Dann hatte man die Idee mit den Rosen, und so entstand der Name des Projekts. Ein Landschaftsarchitekt wurde beauftragt, der eine Gartenanlage mit Altberliner Vorgärten und übergroßen Höfen schafft. Während der Bauphase hat der Bauherr eine "Kinderbaustelle" organisiert, bei der sich 200 Schüler aus der Umgebung zusammen mit ihren Eltern die Baustelle angeschaut und mit Handwerksgeräten als kleine Baumeister ausprobiert haben.

Derzeit entstehen dort in unmittelbarer Nähe zum Kurfürstendamm verschiedene Häuser mit individueller Architektur vom italienischen Stil bis modern und unterschiedlichen Fassaden. Die Wohnungen haben zwei bis sechs Zimmer und sind von 68 bis 165 Quadratmeter groß.

Zum Bauprojekt gehören ein Townhouse und Penthouses mit bis zu 328 Quadratmetern. Eine Tiefgarage mit 190 Stellplätzen ist vorhanden, Geschäfte oder Büroräume sind nicht vorgesehen. Lediglich 40 Prozent des Gesamtgrundstücks ist bebaut, der Rest besteht aus Grünflächen und Gartenanlagen. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 95 Millionen Euro.