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Energetische Sanierung: Vorschlag zur Senkung der Mehrwertsteuer ++ Mietrecht: Vertrag erlischt nicht mit Tod des Mieters ++ Wohnungsmarkt: Interesse an Immobilien bleibt hoch

Vorschlag zur Senkung der Mehrwertsteuer

Der Ring Deutscher Makler Landesverband Berlin und Brandenburg e.V. schloss sich auf seinem Neujahrsempfang dem Vorschlag seines Neumitgliedes Alfons Doblinger, Vorstandsvorsitzender der Dibag Industriebau AG, an, die Mehrwertsteuer für energetische Sanierungen von Immobilien auf sieben Prozent zu senken. Eine mögliche Idee, wodurch die Belastungen der Mieter durch die Energieeinsparmaßnahmen an Gebäuden erheblich gesenkt werden könnten.

Vertrag erlischt nicht mit Tod des Mieters

Das Mietverhältnis erlischt nicht automatisch mit dem Tod des Mieters. Darauf weist der Deutsche Mieterbund in Berlin hin. Wenn der Verstorbene mit seiner Familie zusammenlebte, aber nur er den Mietvertrag unterschrieben habe, könnten Angehörige in den Vertrag eintreten. Habe der Verstorbene allein gewohnt, sei das Mietverhältnis Bestandteil seines Erbes. Wer dieses antrete, müsse entweder die Miete weiter begleichen oder nach Beendigung des Mietverhältnisses die Wohnung räumen und gegebenenfalls Schönheitsreparaturen vornehmen lassen.

Interesse an Immobilien bleibt hoch

Die Sparkassen rechnen in diesem Jahr mit einer anhaltend regen Nachfrage nach Immobilien in Deutschland. "Auch wenn sich die Wirtschaft abkühlt, bleibt das Interesse an Immobilien hoch", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Georg Fahrenschon. Gleichzeitig warnte er aber auch vor Übertreibungen, wie sie sich in einzelnen städtischen Regionen zeigen. Es sei wichtig, die Preise genau zu vergleichen.