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Keine Haftung

Verkaufswerbung Ein Problem könnte sich aus möglichen Haftungsfragen ergeben. Der Energieausweis an sich zieht zwar keine Haftung nach sich, aber wenn beim Verkauf mit den Ergebnissen des Ausweises geworben wird, könnte das anders aussehen.

Erwartung Wird beim Kunden eine Erwartungshaltung geweckt und nicht erfüllt, könnte er klagen, weil er sich getäuscht fühlt.

Vertragsinhalt Problematisch könnte es werden, wenn die Werte des Ausweises im Verkaufsvertrag auftauchen oder in Verkaufsgesprächen auf die guten energetischen Ergebnisse hingewiesen wurde.

Untersuchung Schon ein Vergleich von ausgestellten Energieausweisen für Wohngebäude nach der EnEV 2007, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung durchgeführt wurde, hatte zum Beispiel bei Bedarfsausweisen Abweichungen vom realen Energiebedarf um bis zu 108 Prozent festgestellt. Die untersuchtenVerbrauchsausweise waren hingegen deutlich zuverlässiger.

Abweichungen Da beim Verbrauchsausweis der Warmwasserenergieverbrauch nicht zwingend berücksichtigt wird, sind allein dadurch Abweichungen von bis zu 100 Prozent möglich. Hier gilt es, beonders auch das "Kleingedruckte" zu lesen und zu bewerten. Das gleiche gilt für Wohngebäude mit Fernwärmeversorgung oder für keinere Wohneinheiten, bei denen das Nutzerverhalten das Ergebnis stark beeinflussen kann.