Tarifumstellung

Aufklärung über den neuen Rundfunkbeitrag

Mit Beginn des Jahres 2013 sind die Rundfunkgebühren nicht mehr geräteweise, sondern pro Haushalt zu zahlen.

Da gerade in der Einführungsphase mit einer erhöhten Beratungsnachfrage zu rechnen ist, stehen die Experten der Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg Ratsuchenden zur Seite.

Die Umstellung von den gerätebezogenen Rundfunkgebühren zum Rundfunkbeitrag bringt einige Neuerungen für Verbraucher mit sich. Die Mitarbeiter der Verbraucherzentralen beraten im Rahmen einer Kooperation mit dem RBB ab sofort kostenfrei.

Dabei geht es auch darum, wer unter welchen Voraussetzungen eine Befreiung von der Beitragspflicht oder eine Ermäßigung der Beiträge beantragen kann. Zu dieser Gruppe gehören Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder BAföG und behinderte Menschen, deren Schwerbehindertenausweis das Zeichen "RF"enthält.

Neben der auf praktische Einzelfallhilfe ausgerichteten Beratung geben die Experten Tipps zum Ausfüllen von Anträgen. Ferner gibt es zahlreiche Infomaterialien zum Rundfunkbeitrag, die in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen ausliegen. Berlin: Tel. 030/214 85-150 (dienstags und freitags von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs und donnerstags in der Zeit von 13 bis 17 Uhr); Brandenburg: Tel. 01805/00 40 49 (montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr, 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, mobil maximal 42 ct/Min.).