Ratgeber

Weihnachtsbaum mit Ballen wächst nicht immer an

Erst einen Tag vor Heiligabend sollte ein Weihnachtsbaum mit Ballen in das Haus kommen.

Wird er dann in einen Topf gesetzt, sollte der Ballen in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen, rät Johannes Treiling, Gartenberater beim Verband Wohneigentum in Berlin. Der Baum sollte kühl stehen, jedoch nicht in Zugluft.

Der Weihnachtsbaum müsse täglich gegossen und mit Wasser besprüht werden, sagt Treiling. Nach spätestens zehn Tagen sollte der Baum in den Garten kommen - aber vorher einige Tage bei mittleren Temperaturen, zum Beispiel im Hausflur, abhärten.

Aber nicht immer wachse der Baum auch an, sagt der Gartenexperte. Denn Weihnachtsbäume mit Ballen seien in der Regel keine Baumschulware und haben nicht genügend Faserwurzeln. Auch schade ihnen die warme und trockene Raumluft. In den ersten zwei bis drei Jahren nach dem Setzen entwickelten viele ehemalige Weihnachtsbäume einen unregelmäßigen Wuchs.

Schon beim Kauf sollte man daher auf eine gute Qualität der Pflanze achten, rät Treiling. Der Ballen dürfe nicht zu klein sein, er sollte fest sein und möglichst viele Faserwurzeln haben.