Ratgeber

Bei Lichterketten ist gute Qualität wichtig

Die Aktion "Das sichere Haus" gibt Hinweise, wie in der Weihnachtszeit Unfälle vermieden werden

In der Weihnachtszeit strahlen in Deutschland Tausende von Lichterketten. Sie bringen graue Tage zum Leuchten und schaffen eine festliche Atmosphäre. Das sieht einerseits sehr hübsch aus und versetzt in eine besinnliche Stimmung. Doch andererseits sind nicht alle Lichterketten sicher - das ist die Kehrseite.

"Immer wieder kommen Menschen zu Schaden, vor allem durch einen Stromschlag oder einen Brand. Wer Lichterketten kauft, sollte auf Qualität achten und bereit sein, dafür auch etwas mehr Geld auszugeben", sagt Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion "Das sichere Haus".

Vertrauenswürdige Produkte tragen, informiert die Expertin, das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit). Ihnen liegt eine Bedienungsanleitung in verständlichem Deutsch bei, der Name des Herstellers oder Importeurs ist gut lesbar. Lichterketten für draußen sind besser isoliert als diejenigen für drinnen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft einfach von vornherein Lichterketten für draußen, egal, wo die Kette leuchten soll. "Die Lichterketten für drinnen sollten mit einem Transformator betrieben werden. Er regelt die Spannung von 230 Volt auf 24 Volt herunter. Das bannt die Gefahr eines tödlichen Stromschlages, falls offene Lampenfassungen oder eine schadhafte Isolierung berührt werden", sagt die Expertin. Darüber hinaus sollten die Kabel so verlegt werden, dass keine Stolperfallen entstehen.

"Ich persönlich finde schon eine einzelne Kerze schön, die in einem Windlicht vor sich hin brennt. Für mich muss es nicht unbedingt eine Lichterkette sein. Wenn ich aber eine Lichterkette kaufe, achte ich auf warmweißes Licht. Kaltes LED-Licht ist nicht sonderlich weihnachtlich", sagt Susanne Woelk.

Die Aktion "sicheres Haus" informiert schon seit mehr als 50 Jahren über Unfallgefahren in Heim und Freizeit - und wie man sie umgeht.