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Kaufen in Spanien

Grunderwerbsteuer erhöht Die spanische Regierung hat die Grunderwerbsteuer in diesem Jahr von sieben auf acht Prozent des Kaufpreises angehoben. Für Eigentumswohnungen wurde sie aber inzwischen wieder auf vier Prozent halbiert. Damit will Madrid Banken helfen, Apartments aus der Konkursmasse insolventer Bauträger loszuschlagen.

Die Kosten für die Grundbucheintragung und die Notargebühren belaufen sich auf jeweils 1,5 Prozent des Immobilienpreises.

Verkäufer zahlt Makler Die Maklercourtage in Höhe von sieben Prozent des Kaufpreises tragen die Verkäufer. Die jährliche Grundsteuer und die Kommunalabgaben für die Bereitstellung von Versorgungsanschlüssen und Müllgebühren betragen je nach Hebesatz der Gemeinde 0,2 bis 0,3 Prozent des Immobilienwerts. Bei einem Haus mit einem Marktwert von 200.000 Euro sind es maximal 600 Euro.

Spekulationssteuer eingeführt Schnäppchenjäger sollten beachten, dass Spanien eine Spekulationssteuer eingeführt hat. Beim späteren Verkauf kassiert der Staat 35 Prozent auf den erzielten Gewinn. Eine Fiskalabgabe von maximal 35 Prozent wird auch im Erb- oder Schenkungsfall als Wertzuwachssteuer fällig. Sie fällt umso geringer aus, je länger die Immobilie zuvor bereits im Besitz des Schenkers oder Erblassers war.