Förderung

Mit Kosten für Gartenpflege Steuern sparen

Finanzamt erkennt im Jahr bis zu 4000 Euro an

Wer im Herbst seinen Garten pflegen lässt, kann das Finanzamt an den Kosten beteiligen. Wird der Garten umgestaltet, können 20 Prozent der Handwerkerleistungen von der Steuer abgesetzt werden, erklärt der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin. Maximal könnten gemäß § 35a Abs. 3 Einkommensteuergesetz (EStG) 1200 Euro pro Jahr geltend gemacht werden. Laufende Gartenpflegearbeiten wie Rasenmähen oder Hecke schneiden gelten als haushaltsnahe Dienstleistungen. Dabei könnten ebenfalls 20 Prozent der Kosten von der Einkommensteuer abgezogen werden. Die Höchstgrenze liege hier gemäß § 35a Abs. 2 EStG bei 4000 Euro pro Jahr. Der Staat fördert die von einem Unternehmen ausgeführten Leistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten unabhängig davon, ob der Betrieb in die Handwerksrolle eingetragen ist.

Die steuerliche Förderung beschränkt sich laut BDL auf Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten. Materialkosten seien nicht begünstigt, es sei denn, es handelt sich um geringwertige Verbrauchsmaterialien, die nicht gesondert belegt werden. Die Rechnung müsse also Arbeits-, Maschinen- und Fahrtkosten getrennt vom Material aufführen. Wichtig zu beachten: Die Dienstleistung muss per Überweisung bezahlt werden, nicht bar. Denn dann werden die Ausgaben nicht anerkannt.