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Wohnfläche: Bei Vertragsabschluss besser nachmessen ++ Landleben: Im Alter lieber raus aus der Stadt ++ Fälschung: Kostenloser Eintausch von Plagiaten

Bei Vertragsabschluss besser nachmessen

- Wohnung und Haus sind oft kleiner als bei Kauf oder Vermietung angegeben. Um nicht zu viel zu bezahlen, sollte jeder vor dem Vertragsabschluss nachmessen, ob die im Miet- oder Kaufvertrag angegebene Quadratmeterzahl korrekt ist. Darauf weist die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" hin. So zählen zum Beispiel Abstellräume innerhalb der Wohnung zur Wohnfläche dazu, Garagen und Abstellräume außerhalb der Wohnung aber nicht, genauso wenig wie Keller und Waschküchen. Flächen unter Dachschrägen und Treppen zählen unter einem Meter Höhe gar nicht, zwischen einem und zwei Meter Höhe zu 50 Prozent und ab zwei Meter Höhe voll. Komplizierter ist es bei Kauf, denn ist die Fläche kleiner, ist es später schwierig, den Kaufpreis zu mindern, Schadenersatz zu verlangen oder den Vertrag rückgängig zu machen.

Im Alter lieber raus aus der Stadt

- Jüngere träumen eher von einem Lebensabend auf dem Land als Ältere. Das hat eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Innofact ergeben. Fast zwei Drittel der unter 30-Jährigen will in einer Kleinstadt oder auf dem Dorf alt werden. Nur 37 Prozent wollen den Ruhestand in einer Großstadt verbringen. Bei den 31- bis 50-Jährigen gaben hingegen 45 Prozent an, später dort leben zu wollen. Unter den 51- bis 65-Jährigen waren es 43 Prozent. Hauptgrund für die 51- bis 65-Jährigen, im Ruhestand in einer Großstadt leben zu wollen, seien die kurzen Wege (90 Prozent). Auch die bessere ärztliche Versorgung (84 Prozent) sowie mehr Betreuungsangebote vor Ort (78 Prozent) sind ihnen laut der Studie wichtig.

Kostenloser Eintausch von Plagiaten

- Noch bis zum 15. November 2012 setzt sich die Bremer Leuchten-Manufaktur Tecnolumen gegen Fälscher zur Wehr und tauscht kostenlos Wagenfeld-Plagiate gegen das Original der berühmten Bauhausleuchte ein. "Mit der Aktion ,No Fake' wollen wir das Bewusstsein für Produktpiraterie schärfen", sagt Geschäftsführer Carsten Hotzan. Die Teilnahmebedingungen und ausführliche Informationen sind im Internet unter www.no-fake.info nachzulesen. Die OECD schätzt den weltweiten Handel mit gefälschten Produkten inzwischen auf rund 250 Milliarden US-Dollar pro Jahr.