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Steuern und Gebühren

EU-Bürger können unbeschränkt Immobilien und Baugrundstücke in Polen erwerben. Die Gemeinden können drei Arten von Wohnbebauungszonen ausweisen: Dauerwohnsitze, Zweitwohnsitze und Ferienwohnsitze. Ferienimmobilien dürfen nicht dauerhaft bewohnt werden.

Die Maklercourtage wird in der Regel vom Verkäufer gezahlt. Die Notargebühr beträgt nach Angaben der polnischen Botschaft maximal 0,82 Prozent des Kaufpreises. Für die Eintragung in das Hxpothekenregister müssen je nach Kommune zwischen 60 und 200 Zloty (15 bis 48 Euro) gezahlt werden. Anders als in Deutschland gibt es keine Grunderwerbssteuer. Vielmehr unterliegt der Immobilienerwerb in Polen der sogenannten Steuer von zivilrechtlichen Rechtsgeschäften, wenn das Objekt privat erworben wird. Diese Steuer beträgt zwei Prozent des Kaufpreises.