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Steuern und Gebühren

Während hierzulande neun Bundesländer die Grunderwerbssteuer auf fünf Prozent des Kaufpreises angehoben haben, begnügt sich Schweden mit 1,5 Prozent. Die Grundbuchgebühren betragen nur 850 Kronen, umgerechnet knapp 90 Euro. Die Maklercourtage von maximal fünf Prozent trägt meist der Verkäufer. Weil der Vermittler auch die Arbeit des Notars übernehmen muss, fallen keine zusätzlichen Notargebühren an.

In Norwegen fallen die Nebenerwerbskosten etwas höher aus. Die Grunderwerbssteuer beträgt 2,5 Prozent. Hinzu kommen noch Notar-und Grundbuchgebühren von rund 1,5 Prozent des Kaufpreises. Die Maklercourtage von maximal fünf Prozent teilen sich in der Regel Käufer und Verkäufer.

Wichtig ist in jedem Fall der richtige Versicherungsschutz. In Schweden, insbesondere jedoch in den küstennahen Regionen Norwegens schneit es im Winter kräftig. Daher sollte eine Gebäudeversicherung gewählt werden, die Schneelastschäden auch dann voll abdeckt, wenn das Dach nicht regelmäßig geräumt wird. Und dies trifft realistischerweise auf Ferienhäuser zu.