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Konferenz über Einfluss von privatem Wohneigentum ++ Baupreise für Gebäude verteuern sich weiter ++ Höhere Grunderwerbssteuer in Mecklenburg-Vorpommern ++ Bundesweit weniger Zwangsversteigerungen

Konferenz über Einfluss von privatem Wohneigentum

- Unter dem Motto "Wohneigentum stärken" wurde auf einer Konferenz in Magdeburg über privates Eigentum an Wohnungen in den Städten diskutiert. Dabei wurde beleuchtet, welchen Einfluss Wohneigentum auf die StadtsStruktur hat. Veranstalter der Konferenz waren das Bundesbauministerium und der Deutsche Verband für Wohnungswesen. Teilnehmer waren Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel (CDU) und Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD).

Baupreise für Gebäude verteuern sich weiter

- Die Baupreise für den Neubau konventionell gefertigter Wohnhäuser sind im Mai erneut gestiegen. Demnach betrug die Teuerung gegenüber dem Vorjahresmonat 2,7 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. "Wenn die Preise weiter steigen, muss die Branche, und vor allem die Bauträger, diese Mehrkosten vorfinanzieren. Das erschwert den Bauträgern die Erstellung von Wohngebäuden und zieht steigende Verkaufspreise nach sich, was am Ende kleinere und mittlere Einkommen vom Eigentum fernhält", erklärt Walter Rasch, Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

Höhere Grunderwerbssteuer in Mecklenburg-Vorpommern

- Nach Verabschiedung des Gesetzentwurfs im Juni wurde zum 1. Juli in Mecklenburg-Vorpommern die Grunderwerbssteuer angehoben. Die Steuer entsteht in der Regel mit dem Abschluss des notariellen Kaufvertrages. Mit der Erhöhung von 3,5 Prozent auf fünf Prozent wird der Steuersatz an das Niveau anderer Bundesländer angepasst. Die Koalition aus SPD und CDU verspricht sich von dieser Maßnahme jährliche Mehreinnahmen bei Land und Kommunen in Höhe von rund 30 Millionen Euro.

Bundesweit weniger Zwangsversteigerungen

- Die Zahl der Wohnimmobilien, die nur über eine Zwangsversteigerung Käufer finden, sinkt: Im ersten Halbjahr dieses Jahres waren bundesweit 33.190 Termine zur Versteigerung anberaumt - 15,2 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das meldet der Verlag Argetra, der die Daten von mehr als 500 Amtsgerichten ausgewertet hat. Je rund ein Drittel der Termine betrafen Ein- und Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen sowie das Segment mit Gewerbeimmobilien, Wohn- und Geschäftshäusern und Grundstücken.