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ImmoNews III

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Mitte: Das Meisterhaus ist fertiggestellt ++ Fotovoltaik: Dienstleistungen übers Internet finden ++ Baumangel: Rissbildungen sind ein Ärgernis für Bauherren ++ Baufortschritt: Zahlungsplan muss dem Baufortschritt entsprechen

Das Meisterhaus ist fertiggestellt

Am Hausvogteiplatz 14 hat die CIC Group Berlin das elf Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten umfassende Meisterhaus fertiggestellt. Die Kosten für das im Bauhausstil errichtete und exklusiv ausgestattete Gebäude betrugen 5.000 Euro pro Quadratmeter. Die Einheiten wurden für bis zu 16.000 Euro pro m² angeboten. Eine Gewerbeeinheit und zwei Wohnungen im Erdgeschoss sind noch frei.

Dienstleistungen übers Internet finden

Der Online-Marktplatz "Milk the Sun" betreibt seit Kurzem ein neues Serviceportal, auf dem europaweit Diensteistungen von Fotovoltaik-Servicefirmen angeboten werden. Die renommierten Unternehmen decken die Bereiche Versicherung, Ertragsoptimierung, kaufmännische und technische Betriebsführung oder Finanzierung ab.

Rissbildungen sind ein Ärgernis für Bauherren

Die GTÜ - Gesellschaft für Technische Überwachung mbH weist darauf hin, dass Risse nicht automatisch als Baumängel zu werten sind. Prof. Dr.-Ing. Gerd Förster, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger: "Risse sind Ausdruck davon, dass die Spannungen aus Beanspruchungen die Festigkeit des jeweils betroffenen Materials überschreiten. Bei der Konstruktion von Gebäuden ist es möglich, die Beanspruchung als begrenzte Verformungen zuzulassen, oder aber die Materialfestigkeiten so zu wählen, dass diese den Spannungen widersteht." Das bedeutet, dass Risse bewusst einkalkuliert werden.

Zahlungsplan muss dem Baufortschritt entsprechen

Wer ein Schlüsselfertighaus kauft, der unterschreibt dazu einen Vertrag. Bestandteile dieses Vertrags sind das sogenannte Bau-und Leistungsverzeichnis sowie der Zahlungsplan. Die meisten Bauträger, so die Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB), verpflichten den Käufer mit Hilfe eines überzogenen Zahlungsplans zu enormen Vorleistungen. Das ist nicht ungefährlich. Wird nämlich der Bauunternehmer insolvent, bleibt der Bauherr nicht nur auf dem unfertigen Haus sitzen, sondern er verliert außerdem noch das bereits im Voraus bezahlte Geld. Damit das nicht passiert, sollte der Zahlungsplan immer dem tatsächlichen Baufortschritt entsprechen. Das muss bereits bei Vertragsabschluss festgelegt werden.

( BM,dpa,BM )