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Urlaubszeit: Freunde nach dem Rechten sehen lassen ++ Kreuzberg: Mieter fordern Änderungen für Sozialwohnungen

Freunde nach dem Rechten sehen lassen

Wer als Mieter nach dem Urlaub keine bösen Überraschungen erleben will, sollte seine Wohnung nicht unbehütet lassen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Dem Mieter obliege die Pflicht, dem Vermieter etwaige Schäden in der Wohnung unverzüglich mitzuteilen. Erst diese Mitteilung versetze den Vermieter in die Lage, Schäden eingrenzen und Gefahren für andere Bewohner verhindern zu können. Die Mitteilungspflicht gelte auch im Urlaub, erklärt der Verband. Daher sollten Freunde oder Nachbarn, die in der Abwesenheit den Briefkasten leeren und die Blumen gießen, auch gebeten werden, sich kurz in der Wohnung umzusehen, ob alles in Ordnung sei. Bei längerer Abwesenheit sollte die Wohnung auch gelüftet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Mieter fordern Änderungen für Sozialwohnungen

Eine Mietergemeinschaft in Berlin-Kreuzberg hat wegen sozialer Härten durch steigende Mieten schnell Änderungen beim sozialen Wohnungsbau gefordert. In einem offenen Brief an Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) kritisierten die Mieter von Sozialwohnungen am Kottbusser Tor, dass viele mittlerweile 50 Prozent und mehr des Einkommens für ihre Miete zahlen müssten. Einige Familien müssten wegziehen, andere bekämen Aufforderungen vom Jobcenter, die Miete zu senken. Dies sei ohne eine neue gesetzliche Regelung nicht möglich. Verantwortlich dafür sei, so die Gruppe, der Berliner Senat, der aus der sozialen Wohnungsförderung ausgestiegen sei. Um das Problem zu lösen, müssten "spätestens im Herbst" auf einer Konferenz konkrete Vorschläge für eine Umstrukturierung des sozialen Wohnungsbaus erarbeitet werden.

( dpa,dpa )