Zuschüsse

Sanierungshilfe für Baudenkmäler

KfW vergibt Zuschüsse für Investitionen und verbilligte Darlehen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) baut auch die Förderung energetischer Sanierungen von Baudenkmälern aus. Wenn Eigentümer von Baudenkmälern ihre Gebäude so sanieren, dass diese nachher maximal 60 Prozent mehr Energie als ein vergleichbarer Neubau benötigen, gewährt die KfW künftig einen Investitionszuschuss von zehn Prozent. Dies entspreche den Förderkonditionen für eine wesentlich weitergehende Sanierung von Wohngebäuden, berichtet der Eigentümerverband Haus & Grund. Damit reagiere die KfW auf Besonderheiten von Baudenkmälern, die oft nicht wie andere Gebäude energetisch ertüchtigt werden können.

Bei Einzelmaßnahmen wird außerdem die Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen gefördert. Förderfähige Maßnahmen sind der hydraulische Abgleich sowie der Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen. Voraussetzung ist aber, dass die Gesamtinvestition mindestens 4000 Euro beträgt.

Bei einer Komplettsanierung zum neuen KfW-Effizienzhaus Denkmal darf der Jahres-Primärenergiebedarf nun also maximal 160 Prozent eines vergleichbaren Neubaus betragen. Bislang galten für Denkmäler ebenfalls die schärferen Energieeffizienzklassen. Kann der Wert von 160 Prozent nicht erreicht werden, ist das Gebäude dennoch förderfähig, wenn nachgewiesen werden kann, dass alle technisch möglichen Maßnahmen der energetischen Sanierung durchgeführt wurden.