Steigerungen

Mieter müssen fast drei Prozent mehr zahlen

Die verlangten Mieten für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind im letzten Jahr deutlich gestiegen.

Im Bundesdurchschnitt erhöhten sich die Nettokaltmieten um 2,9 Prozent auf 6,38 Euro pro Quadratmeter (Westdeutschland: 6,72 Euro/m², plus 2,7 Prozent; Ostdeutschland: 5,51 Euro/m², plus 3,5 Prozent). Das geht aus einer Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Demnach lebt etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung in Städten und Kreisen mit Steigerungsraten der Mieten von mindestens zwei Prozent. Aber auch die Bautätigkeit hat sich laut BBSR merklich belebt.

Besonders in den boomenden Großstädten und in vielen Universitätsstädten haben sich die Mieten stark erhöht. So verzeichneten die 20 Städte mit den kräftigsten Steigerungen im Jahr 2011 ein Plus zwischen fünf und zehn Prozent, etwa Greifswald, Bremen, Freiburg im Breisgau und Kiel. Neben eher kleineren Großstädten gehören auch Hamburg und Berlin zu den Städten mit stark steigenden Mieten.