Marktstimmung

Preise für Wohnhäuser steigen weiter - vor allem in Berlin

Die Angebotspreise für Häuser und Wohnungen sind im Februar bundesweit wieder spürbar angestiegen. So wurden Bestandswohnungen durchschnittlich 0,6 Prozent teurer angeboten als im Vormonat.

Die Angebotspreise für neu gebaute Wohnungen sind im selben Zeitraum sogar um 1,5 Prozent gestiegen, geht aus dem Immobilienindex IMX des Online-Portals Immobilienscout24 hervor. Auch der zuletzt schwächelnde Markt für Bestandshäuser, der im Durchschnitt ländlich geprägt ist, kann von der positiven Stimmung am Markt profitieren. In den letzten Monaten sind die Angebotspreise hier leicht gestiegen.

Ein Blick auf die Preisentwicklung in den Großstädten zeigt, woher das starke Wachstum kommt: Die Metropolen sind ganz klar Treiber des aktuellen Preiswachstums. Besonders auffällig ist hierbei Berlin, das zuletzt durch stark steigende Mieten auffiel. Inzwischen beobachten die Experten von Immobilienscout24 an der Spree, dass die Kaufpreise derzeit noch stärker steigen als die Mieten. Ein Indiz, dass auch in Berlin das verfügbare Objektangebot immer kleiner wird und die Nachfrage deutlich steigt.

Berliner Immobilien stehen bekanntlich bei vielen institutionellen Investoren, aber auch bei privaten Käufern gegenwärtig auf der Einkaufsliste. Wenn jedoch in den Metropolen die Kaufpreise stärker steigen als die Mieten, hat dies Folgen für die Käufer. Sie müssen dann eine sinkende Mietrendite in Kauf nehmen und auf stabile bis nur noch leicht steigende Preise hoffen.