Erhöhung

Bei Neuverträgen nur 20 Prozent mehr Miete

In vielen Städten und Gemeinden liegen gute und mittlere Wohnlagen dicht beieinander.

"In manchen Fällen müssen schon auf der anderen Straßenseite höhere Mieten gezahlt werden", erklärt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund in Berlin. Vermieter in den preiswerteren Wohnlagen dürfen das aber nicht ausnutzen. "Bei einer Mieterhöhung müssen sie sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren, die für ihre Wohnlage gilt."

Grundlage sei die Miete für vergleichbare Wohnungen in einem bestimmten Gebiet, erklärt Happ. Die Vergleichsmieten aus der teureren Nachbargemeinde dürften Vermieter nicht als Grundlage für eine Erhöhung nehmen. In diesem Fall müssen Mieter der Erhöhung nicht zustimmen. Anders ist es bei Neuvermietungen. Hier dürften Vermieter die Miethöhe selbst festlegen. Mehr als 20 Prozent über der Vergleichsmiete könne die Miete aber nicht liegen.