Frühling

Blumenzwiebeln jetzt in die Erde

Narzissen, Tulpen und andere Zwiebelblüher können in diesen Tagen schon im Garten ausgepflanzt werden. Sie wachsen am besten an hellen Standorten. Die Pflanzen sollten aber in humusreiche Erde gesetzt und regelmäßig gegossen werden, so dass die Erde gleichmäßig feucht ist.

Bei Frost müssen Blumenfans mit vorgezogenen Pflanzen allerdings vorsichtig sein. "Bei minus einem bis minus vier Grad geht das meistens noch", sagt Olaf Beier vom Bundesverband der Einzelhandelsgärtner. Die Zwiebeln seien robust. Vor allem so lange nur die Spitzen aus der Erde guckten, könnten die Pflanzen den Frost vertragen. "Wenn sich die Knospe zeigt, dann wird es schon gefährlicher", sagt der Blumenhändler. Als Schutz helfe dabei jedenfalls ein leichtes Fließ, das Hobbygärtner auch für ihr Gemüse verwendeten.

Generell empfiehlt Verbandsvize Beier, keine schon blühenden Pflanzen zu kaufen und auszusetzen. "Man sollte möglichst geschlossene Pflanzen kaufen, die sich dann im Beet oder auf dem Balkon akklimatisieren können." Sonst könne ihnen der Frost schaden.

Die Geschmäcker bei der Auswahl der Blumen sind in Beiers Kundenstamm allerdings sehr unterschiedlich. "Kunden, die es ländlich mögen, setzen ihre Pflanzen zum Beispiel in Holztöpfe oder in Kannen. Sie kaufen die Farben Ton in Ton." Die andere Gruppe stehe auf bunte Plastiktöpfe oder Schalen und wähle möglichst viele Farben aus, sagt der Händler.

Für die erste Gruppe seien Pflanzen mit kleinen Blüten wie Schachtelblumen und Hornveilchen interessant. Fans auffälligerer Pflanzen griffen dagegen etwa zu Ranunkeln und Bellis. "Ranunkeln sind aber ganz schnell erfroren", gibt Gartenexperte Beier zu bedenken. Auch Bellis seien frostempfindlich.