Öfen

Übung macht das optimale Kaminfeuer

Moderne Feuerstätten mit fortschrittlicher Verbrennungstechnik sind das eine, die richtige Handhabung des Brennmaterials und die Bedienung der Öfen das andere.

Denn auch das Heizen mit festen Brennstoffen will gelernt sein: Ihre Auswahl, die optimale Temperatur bei der Verbrennung und vor allem die richtige Luftzufuhr sind ausschlaggebend für ein wirtschaftliches wie umweltgerechtes Heizen, erklärt der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI ).

In der Regel sind Holz sowie Holz- und Braunkohlenbriketts für den Heizbetrieb geeignet, während Holzpellets nur für Pellet-Öfen zugelassen sind. Grundsätzlich darf nur gut getrocknetes Holz verbrannt werden. Frisch geschlagene Holzscheite müssen daher ein bis zwei Jahre an einem vor Witterung geschützten, gut belüfteten Ort gelagert werden. Zu feuchtes Holz hat zudem einen schlechten Heizwert. Beim Ablagern Zeit zu "sparen", heißt also bei den Heizkosten "draufzuzahlen" und durch die unvollständige Verbrennung der Umwelt und dem eigenen Kamin zu schaden.

Die Luft richtig dosieren

Entscheidend für eine optimale Verbrennung ist die richtige Luftzufuhr. Beim Anzünden ist es wichtig, möglichst schnell hohe Temperaturen zu erreichen. Dies gelingt am besten mit dünn gespaltenem Holz und handelsüblichen Anzündern. In dieser Phase benötigt das Feuer viel Sauerstoff. Deshalb die Luftzufuhr höher einstellen!

Sobald sich ausreichend Glut gebildet hat, können größere Holzscheite oder Briketts nachgelegt werden - und nach dem Überzünden wird die Luftzufuhr gedrosselt. Details dazu finden sich in den Bedienungsanleitungen der Geräte. Wichtig ist auch, den Feuerraum nicht zu voll zu packen, da die Brennstoffe sonst nicht sauber verbrennen können. Deshalb: Lieber öfter kleinere Mengen nachlegen.