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Entsorgung: Müll pressen kann eine hohe Strafe kosten

Entsorgung

Müll pressen kann eine hohe Strafe kosten

Wer seine Abfälle mit Hilfe einer Müllpresse in die Tonne stopft, kann in vielen Städten hohe Strafen kassieren. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hin. Der Grund: Die Tonne könne übermäßig viel wiegen, zu schwer werden für die Müllmänner - oder die Tonne reiße sogar und müsse ersetzt werden. Außerdem rutsche gepresster Müll beim Entleeren nicht mehr so leicht aus der Tonne. Die Strafen für die Ordnungswidrigkeit variieren von Stadt zu Stadt. In Aachen kostet den Angaben zufolge das bis zu 10 000 Euro, in Köln sogar bis zu 50 000 Euro. Die Rechtmäßigkeit dieser Strafe hat der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg bestätigt (Az.:10 S 1684/06). Müllpressen werden häufig im Internet mit dem Argument verkauft, Kosten sparen zu können.

Hausnummern

Beleuchtung ist in vielen Gemeinden Pflicht

In vielen Kommunen müssen Hausnummern beleuchtet sein, damit sie deutlich zu erkennen sind. Darauf weist das Branchenportal Licht.de in Darmstadt hin. Die Pflicht gelte etwa in Berlin und Hamburg. Selbstleuchtend sollten die Hausnummern mindestens zehn Zentimeter hoch sein. Werden sie angestrahlt, sollten sie eine Höhe von 20 Zentimetern haben. Nicht gut sichtbare Hausnummern könnten im Ernstfall entscheidende Minuten kosten, etwa wenn der Krankenwagen oder auch ein Taxi zum Flughafen das Gebäude nicht findet.