Altersvorsorge

Lieber Hilfe annehmen als ins Altersheim

Ambulanter Pflegedienst, Hausnotrufgeräte oder Einkaufshilfen: Bevor in ein Alters- oder Pflegeheim umgezogen werden müsste, würde die Mehrheit der Deutschen erst alle Hilfeangebote nutzen, um in den eigenen vier Wänden bleiben zu können.

Das wollen laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe neun von zehn Bundesbürgern.

Zu den nutzbaren Dienstleistungen gehört vor allem ein ambulanter Pflegedienst. Zwei Drittel der Befragten können sich vorstellen, einen solchen Dienst zu beauftragen. Neben der Entlastung durch Pflegedienste schätzen 86 Prozent der Befragten ein Hausnotrufgerät als wichtige Hilfe für das altersgerechte Wohnen ein. Drei von vier Bundesbürgern sind der Meinung, dass ein Hausnotrufgerät den Umzug ins Pflegeheim verzögern kann oder unnötig macht. Als weitere wichtige Unterstützung werden Fahrdienste, Einkaufshilfen und Mahlzeitendienste sowie eine altersgerechte Ausstattung der Wohnung genannt.

Zudem vertrauen 70 Prozent darauf, dass im Alter ihre Familienangehörigen nach dem Rechten sehen. 84 Prozent der Befragten im Alter von 18 und 29 Jahren hoffen später auf diese Hilfe, aber nur noch 64 Prozent der über 60-Jährigen.