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Feuer: Wie das Holzhaus bei Bränden geschützt ist

Harthölzer Beim Bau eines Holzhauses rät Architekt und Brandschutzexperte Reinhard Eberl-Pacan zu Harthölzern wie Eiche oder Buche. Diese seien schwerer entflammbar als weiche Nadelhölzer. Baurechtlich gibt es diesen Unterschied jedoch nicht. "Alles Holz wird hier leider als normal entflammbar, auch Baustoffklasse B2 genannt, eingestuft." Was kann man also tun, um Holz länger vor Feuer zu schützen? "Es gibt zwei Möglichkeiten. Zum einen durch Kapselung, das heißt Verkleidung der Holzbauteile meist durch Gipskartonplatten. So werden tragende Holzkonstruktionen vor einem schnellen Abbrand geschützt und halten dem Feuer wesentlich länger stand. Zum anderen mittels Dämmschichtbildnern.

Beschichtung Derart beschichtete Holzoberflächen gelten dann als schwer entflammbar und werden in die Baustoffklasse B1 eingestuft", erklärt der Experte. Leider seien diese Anstriche derzeit nur für den Innenbereich verfügbar und können nicht an den Holzfassaden angewendet werden.