DIN-Norm

Für Ethanol-Kamine gelten neue Regeln

Wer sich noch vor Beginn der kältesten Jahreszeit einen Kamin in die Wohnung holen will, sollte die Diskussionen des vergangenen Jahres kennen.

Damals gab es einige Unfälle mit Ethanol-Kaminen, und Verpuffungen und Brände, oft ausgelöst durch unsachgemäßen Umgang mit Ethanol, und machten Schlagzeilen. Doch jetzt gibt es eine neue DIN-Norm, die unter der Nummer 4734-1 Anforderungen an sichere Ethanol-Feuerstellen formuliert.

Wenn die Abende kühler werden und es früher dunkel wird, erwacht bei vielen die Sehnsucht nach einem Kamin mit offenem Feuer. Sowohl Eigentümer als auch Mieter von Wohnungen oder Häusern ohne Kamin-Anschluss greifen dabei immer öfter zu einem Ethanol-Kamin. Er soll Behaglichkeit und stimmungsvoll flackernde Flammen ganz ohne Ruß und Rauch liefern.

Die in diesem Jahr veröffentlichte DIN-Norm 4734-1 gibt den Verbrauchern mittlerweile Orientierung, um ein sicheres Gerät auswählen zu können. Die schweren Unfälle mit Ethanol-Brennern erklärt der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik mit Bedienungsfehlern, aber auch mangelhaften Billig-Geräten oder instabilen "Tischfeuern".