Infobroschüren

Ratgeber helfen im Fördergeld-Dschungel

Die noch warmen Herbstmonate bieten eine gute Gelegenheit, die Heizung für den Winter fit zu machen. Für alle, die vom geringeren Energieverbrauch profitieren wollen und eine Heizungsmodernisierung planen, wurden im März im Rahmen des Marktanreizprogramms zum Einsatz Erneuerbarer Energien (MAP) wurden im März die Fördergelder erhöht.

Auch die KfW-Bankengruppe hat Förderprogramme aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Beide Förderkonzepte sind in den VdZ-Infobroschüren Nr. 12 und 15 leicht verständlich erklärt. Sie stehen unter www.intelligent-heizen.info kostenfrei zum Download bereit. Die Ratgeber enthalten die wichtigsten Informationen zu Förderbeträgen und zu den teilweise bis Jahresende termingebundenen Antragsverfahren.

Im Rahmen des MAP wird bei einer energetischen Modernisierung durch den Fachhandwerker der Einsatz von Solarthermieanlagen, Biomasse oder Wärmepumpen gefördert. Den Kesselaustauschbonus erhält man beispielsweise, wenn ein alter Heizkessel gegen einen neuen, effizienten Brennwertkessel mit Solarthermieanlage ausgetauscht wird. Der Bonus beträgt bis zum 30. Dezember 600 Euro, danach 500 Euro. Der Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe, oder Solarthermie plus Biomasse beträgt bis 30. Dezember auch 600 Euro, danach 500 Euro. Für den Austausch der alten Heizungsanlage gegen eine elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Auslegung von 12 kW erhält man einen Bonus von 900 Euro.

Die seit 1. März 2011 geltenden Programme der KfW Förderbank zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden beinhalten die Förderung von Einzelmaßnahmen bzw. die Kombination von Einzelmaßnahmen.