Umfrage

Makler vertrauen meist ihrer Intuition

Makler vertrauen vor allem ihrer Intuition: 81 Prozent beurteilen Zuverlässigkeit und Solvenz der Interessenten beim Besichtigungstermin nach ihrem Bauchgefühl.

Das ergab die repräsentative Studie "Marktmonitor Immobilien 2011" des Online-Portals Immowelt.de zusammen mit Prof. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Noch wichtiger allerdings als die subjektive Einschätzung ist der Berufsstatus des potenziellen Mieters. 85 Prozent der Makler lassen sich davon beeinflussen, ob der Immobilienkandidat selbstständig, verbeamtet oder angestellt ist.

Der erste Eindruck zählt: Wie seriös ein Kunde ist, das machen Immobilienvermittler an verschiedenen Merkmalen fest: 84 Prozent achten darauf, wie gut sich ein Interessent auf den Besichtigungstermin vorbereitet.

Für 80 Prozent spielt die Pünktlichkeit des potenziellen Mieters eine wichtige Rolle. Ist derjenige bei der Besichtigung nicht ganz bei der Sache, kann sich dieser Eindruck ebenfalls auf die Einschätzung des Maklers - negativ - auswirken. 66 Prozent der Immobilienprofis beobachten auch, wie konzentriert ein Kunde beim ersten Termin ist.

Machen sie mit einem Kunden schlechte Erfahrungen, scheuen sich 76 Prozent der Makler nicht, den Kontakt abzubrechen. Die häufigsten Gründe dafür sind unrealistische Preisvorstellungen oder unsachliches und unverschämtes Auftreten. Auch mangelnde Bonität und Unzuverlässigkeit können zum Abbruch des Kundenkontakts führen, ergab die die Marktmonitor-Studie, für die 397 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland befragt wurden.