Ratgeber

So gewinnen Mieter den Kampf gegen Schimmel

Kaum wird seltener gelüftet als im Sommer, macht er sich in vielen Häusern breit: Wohnungsschimmel. Vor allem wenn sich feuchte Luft in der Wohnung festsetzt, entsteht er, sagt Tanja Loitz, Chefin der gemeinnützigen co2online GmbH.

Dabei reichen richtiges Lüften sowie bewusstes Heizen in den Wintermonaten oft aus, um dem Befall vorzubeugen.

Um Luftfeuchtigkeit und Temperatur zu kontrollieren, helfen zum Beispiel ein Thermo-Hygrometer oder ein Klimagriff, der am Fenster anzeigt, wann gelüftet werden muss. Der Hintergrund ist ziemlich banal: Denn jeder Wohnungsbewohner erzeugt unweigerlich Wasserdampf. Bei einer vierköpfigen Familie beispielsweise sind es insgesamt zwölf Liter täglich - vor allem durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und durch die normale Atemluft. Bereits mit einfachen Regeln kann es jedoch gelingen, diese Feuchtigkeit aus der Wohnung zu bekommen. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps gegen Schimmel:

1. In Wohnräumen sollten 20 Grad nicht dauerhaft unterschritten werden, im Bad 21 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad.

2. Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen schließen.

3. Lüften Sie zweimal täglich richtig durch. Richtig heißt: die Fenster für mindestens fünf Minuten ganz öffnen (Stoßlüften).

4. Wie lange gelüftet werden muss, hängt vor allem von der Wohnungsnutzung, aber auch vom Wetter ab. Faustregel: Bei Temperaturen um 0 Grad reichen drei bis fünf Minuten, bei wärmerem Wetter zehn bis 15.

5. Wenn Sie Wäsche in der Wohnung trocknen, lüften Sie dieses Zimmer häufiger und halten Sie die Zimmertür geschlossen.