Finanzierung

Sammelbestellungen senken den Preis für das wieder teure Heizöl

Die Heizölpreise klettern mit dem Beginn des Winters neuen Rekordhöhen entgegen. Anfang der Woche waren nach den Angaben verschiedener Preisportale im Internet im bundesweiten Durchschnitt mehr als 87 Euro für 100 Liter Heizöl zu bezahlen.

Abgesehen von ein paar Tagen im April dieses Jahres ist das der höchste Stand seit mehr als drei Jahren. Mitte 2008 war der Heizölpreis in die Nähe der 100-Euro-Marke gestiegen. Der Hamburger Energie-Informationsdienst EID führte das hohe Preisniveau auf die steigende Nachfrage der Haushalte zurück. Für Mieter drohen damit im kommenden Jahr kräftige Nachzahlungen bei den Heizkosten. Die Heizölpreise liegen bereits das ganze Jahr auf einem weit höheren Niveau als im Vorjahr.

Wie bei anderen Energieträgern gibt es bei verschiedenen Anbietern unterschiedliche Preise. Ein gründlicher Vergleich hilft, viel Geld zu sparen. Am leichtesten geht das inzwischen im Internet, wo verschiedene Seiten tagesaktuelle Vergleiche bieten. Hausbesitzer sollten bei der Bestellung einen festen Preis vereinbaren und sich den vom Lieferanten schriftlich bestätigen lassen. Dann gilt dieser Preis auch, falls Heizöl bis zur Lieferung teurer wird. Je mehr Heizöl ein Kunde kauft, desto besser wird der Preis. Einzelnen Hausbesitzern sind dabei Grenzen gesetzt, sparen können sie aber durch Sammelbestellungen mit Nachbarn. Nachteil: Wer für alle bestellt, haftet womöglich mit seinem Geld, wenn die anderen nicht zahlen. Eine Alternative bietet www.heizoelpool.de . Dort geben Interessenten ihre Postleitzahl und die Ölmenge ein. Wenn genug Bestellungen aus einer Region vorliegen, wird ein Sammelauftrag ausgelöst.