Info

Kosten: Der Verbrauch zählt

Temperaturen Wer Energie sparen will, sollte nicht sofort die Heizung anstellen, wenn es am Herbstanfang tageweise etwas kälter wird. Sparsame Mieter heizen die Räume besser erst, wenn die Zimmertemperatur unter 15 Grad liegt. Das empfiehlt die Brancheninitiative Wärme+ in Berlin energiebewussten Verbrauchern. Sie hält in Wohnräumen tagsüber eine Temperatur von etwa 20 Grad und nachts von 16 Grad für ausreichend. Wenn es abends kühler wird, helfen geschlossene Rollläden, Jalousien und Vorhänge, die Wärme im Raum zu halten. Deshalb empfehlen die Energieexperten, diese rechtzeitig bei Einbruch der Dunkelheit zu schließen

Heizkessel Ungewartete Heizungsanlagen können die Betriebskosten in die Höhe treiben und die Umwelt belasten. Im Heizkessel bilden sich mit der Zeit Ablagerungen, die die Wärmeabgabe beeinträchtigen und den Energieverbrauch steigern, erklärt Stefanie Bender von der Verbraucherzentrale Hamburg. Schon eine Schicht von einem Millimeter könne den Brennstoffverbrauch um fünf Prozent erhöhen. Ratsam ist, das System jährlich inspizieren zu lassen. Das verlängere auch die Lebensdauer der Heizung.

Energiekosten Wohnungssuchende achten mehr auf die Heizkosten als auf einen Balkon, besagt eine Umfrage der Bausparkasse LBS West. Demnach wollen 95 Prozent vor allem auf Energieverbrauch achten. Erst auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Wünsche nach Terrasse oder Balkon (90 Prozent) oder nach Bad mit Tageslicht (81 Prozent).