Ratgeber

Die sechs größten Fehler beim Immobilienverkauf

Immer wieder versuchen Immobilienbesitzer, ihr Objekt auf eigene Faust zu verkaufen. Sechs Fehler können den Verkauf in die Länge ziehen und den Verkaufserlös schmälern, heißt es beim Immobilienvermittler Planethome.

Falscher Verkaufspreis: Mangelnde Marktkenntnis sorgt dafür, dass Preise zu hoch angesetzt werden. In der Folge geistert ein Angebot zu lange durch Zeitungen und Verkaufsportale, woraufhin sich interessierte Investoren abwenden. Wird der Verkaufspreis schrittweise gesenkt, vermuten potenzielle Käufer einen Ladenhüter. Aber: Wer seine Immobilie schon nach drei Stunden verkauft hat, hat zu wenig angesetzt.

Aufwand unterschätzt: Fünf Besichtigungen und ein Notartermin - so einfach stellen sich viele Verkäufer die Veräußerung vor. Aber: Mit einer Annonce ist es selten getan; Vermarktung fordert Zeit.

Emotionale Bindung: Eine zu starke emotionale Bindung des Eigentümers an seine vier Wände führt laut Planethome oft dazu, dass Verkäufer nicht loslassen können. Zudem stellen viele das eigene Objekt über andere Objekte.

Schlechter Verkaufszeitpunkt: Im Frühling ist ein besserer Verkaufszeitpunkt als im Winter. Schlechte Verkaufszeitpunkte sind einschneidende Ereignisse, die einen Verkauf erzwingen - wie der Tod eines Lebenspartners. Besser ist es, den Verkauf langfristig zu planen.

Falsche Anzeigentexte: Langweilige Inserate hemmen den Verkauf ebenso wie reißerische Angebote. Der Text sollte sachlich und korrekt sein. Zielgruppengerechte Vermarktung und Ansprache erfordern Fachwissen.

Mangelnde oder fehlende Unterlagen: Das Exposé spielt als wichtigste Informationsquelle eine zentrale Rolle; es muss entsprechend gestaltet sein. Grundrisse, Fotos, Berechnungen und genaue Bauangaben sind Verkaufsargumente, die in keinem Exposé fehlen dürfen.