Finanzen

Wer ein Haus kaufen will, muss auch mal kürzer treten können

Über 40 Prozent der Immobilienkäufer rechnen damit, in Folge ihres Kaufs finanziell kürzer treten zu müssen. Gespart werden soll vor allem bei Auto und Urlaub. Das ergab eine Umfrage von Interhyp und Immobilienscout24.

Immerhin aber ist rund jeder zweite Immobilienkäufer in Deutschland überzeugt, sich trotz eines Eigenheimerwerbs finanziell nicht einschränken zu müssen. Falls aber doch gespart werden muss, so sind die Befragten doch bereit, deutliche Abstriche beim Konsum zu machen. Jeder fünfte Immobilienkäufer (22 Prozent) will auf die Anschaffung eines Neuwagens verzichten. Beinahe ebenso viele (21 Prozent) planen, weniger oft in den Urlaub zu fahren. Und rund jeder sechste Käufer (16 Prozent) weiß jetzt schon, dass er nach dem Eigentumserwerb weniger oft ausgehen wird.

Auffällig ist, dass Käufer, die eine Kapitalanlage suchen, deutlich optimistischer in die Konsumzukunft blicken als Eigennutzer. Mehr als 70 Prozent der Kapitalanleger geben an, dass sie nach dem Erwerb nicht finanziell kürzer treten werden. Bei den Eigennutzern hingegen ist nur jeder zweite befragte der Meinung, dass er auch in den eigenen vier Wänden seinen bisherigen Lebensstil beibehalten kann (48 Prozent).