Energie

Beim Verputzen wird oft auch Dämmung Pflicht

Wer die Außenfassade alter Häuser neu verschalt oder verputzt, muss oft auch bei der Wärmedämmung nachrüsten.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) schreibt die Nachrüstung vor, wenn die Wand einen Dämmwert hat, der schlechter als 0,9 W/mK (Watt pro Meter und Kelvin) ist. Darauf weist die Verbraucherzentrale Mecklenburg und Vorpommern hin.

Der Dämmwert der sanierten Wand müsse dann unter 0,24 W/mK liegen. "Wenn Außenwandflächen sowieso erneuert werden, sind die Zusatzkosten für Wärmedämm-Maßnahmen gering", sagt Fachberater Horst-Ulrich Frank: "Das Risiko von Schimmelpilzbildung wird auch gemindert, da Wärmebrücken bei fachgerechter Ausführung überdämmt werden."

( dpa )