Untersuchungsaktion

Mit Thermografie jedem Energieleck auf der Spur

Undichte Fenster sind an Häusern die häufigsten Schwachstellen, wenn es um Energieverluste geht.

Das ergab eine Thermografie-Untersuchungsaktion, die die Berliner Sparkasse, das Architekturbüro Hell und Berliner Energieberater von Januar bis März an rund 150 Gebäuden in Berlin und im Speckgürtel vorgenommen haben.

Auch die Außenwände der Gebäude hätten oft Mängel gezeigt. Vielfach seien Erwärmungen durch innen angebrachte Heizkörper auf dem Wärmebildfoto der Fassade deutlich zu erkennen gewesen. Dies betraf insbesondere Gebäude aus der Nachkriegszeit, die oft mit wärmetechnisch schlechten Hohlblock-Mauersteinen gebaut worden sind. Hier bestehe die Gefahr, dass die Wand-Oberflächentemperatur im Innern des Hauses zu weit absinkt und dadurch Schimmelpilze im Wandbereich entstehen.

Mit einer Wärmedämmung dieser Außenwände könnten Energieverluste und Schimmelbildung vermieden werden. Bis zu 50 Prozent der Energie kann bei älteren Immobilien oft eingespart werden - vorausgesetzt, die Schwachstellen werden aufgespürt, kommentiert Heinz Helmut Müller, Direktor Immobilien bei der Berliner Sparkasse. Bei den Innenaufnahmen der Thermokamera zeigten sich oft Undichtigkeiten am Dach.