Urteil

Makler muss auf Provision hinweisen

Ein Makler muss einen Kunden ausdrücklich darauf hinweisen, dass er für seine Tätigkeit eine Provision verlangt.

Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt (Az. 19 U 217/10). Danach genügt es nicht, dass der Makler schon früher für diesen Kunden tätig war und den Provisionshinweis gegeben hatte. Das Gericht wies die Klage eines Maklers ab, der 12 500 Euro Provision für die Vermittlung eines Grundstückskaufs verlangte. Der Kunde behauptete, er sei von einer für ihn provisionsfreien Vermittlung ausgegangen. Das OLG: Der Makler habe nicht nachgewiesen, dass er den Käufer über die Provisionspflicht informiert habe. Daher fehle seiner Forderung die Rechtsgrundlage.