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Tipps für Matratzenkauf

Die Wandfarben müssen nicht schuld sein, wenn man sich nach dem Schlafen nicht ausgeruht fühlt - vielleicht liegt es an der falschen Matratze, dass sich die Bandscheiben nicht erholen können.

Im Geschäft sollte, wenn nur die Matratze erneuert werden muss, auch die Art der Unterfederung angesprochen und die Matratze auf der gleichen Unterlage wie zu Hause getestet werden.

Materialien für die Matratze "sind Federkern, Latex oder Schaumstoff", erläutert Hans-Peter Brix von der Stiftung Warentest in Berlin. Bei jedem Matratzen-Typ gebe es gute Qualitäten, bei denen die Wirbelsäule richtig gelagert und die natürliche Form des Rückgrats unterstützt wird. Um eine optimale Unterstützung zu gewährleisten, sollte die Matratze so beschaffen sein, dass ausgeprägte Körperpartien wie Becken oder Schulter in Seitenlage absinken können. Zum anderen müssen gute Matratzen ein Hohlkreuz von unten stützen, so dass der Körper gerade liegt. "Auch die Härte der Matratze muss für den Schläfer angenehm sein." Ausschlaggebend dafür sei das Körpergewicht. Faustregel: Große, schwere Menschen wählen etwas härtere, kleine und leichte Personen eher weichere Matratzen.

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Prozent der vom Menschen nachts produzierten Feuch- tigkeit nimmt die Matratze auf, 80 Prozent die Oberdecke. "Wer nachts leicht schwitzt, sollte eine Federkern-Matratze wählen, die Wärme schnell ableitet", sagt Prof. Jürgen Zulley, Schlafforscher am Universitätsklinikum Regensburg.