Diskriminierung

Vermieter sollten in Selbstauskunftsbogen nicht zu viel erfragen

Bei der Suche nach neuen Mietern lassen Vermieter Interessenten oft einen Selbstauskunftsbogen ausfüllen. Zu viel dürfen Vermieter dabei allerdings nicht abfragen.

So seien Fragen zur Familienplanung, zur sexuellen Orientierung sowie zur Religionszugehörigkeit des Bewerbers nicht gestattet, erklärt Petra Krauß vom Maklerverband IVD Mitte in Frankfurt/Main. Diese Fragen verstießen gegen nämlich das Antidiskriminierungsgesetz.

Gebräuchlich und erlaubt seien Fragen zu Namen und Geburtsdaten der zum Haushalt gehörenden Personen sowie Nationalität, Einkommen und Arbeitgeber. Generell seien Mietinteressenten nicht verpflichtet, einen Selbstauskunftsbogen auszufüllen. Vermieter müssten solche Interessenten allerdings bei der Wohnungsvergabe auch nicht berücksichtigen.