Immobilientipps

Mietinteressenten müssen nicht jede Frage beantworten

Mietinteressenten müssen nicht jede Frage beantworten

Bei der Suche nach neuen Mietern lassen Vermieter Interessenten häufig einen Selbstauskunftsbogen ausfüllen. Zu viel dürfen sie nicht abfragen. So seien Fragen zur Familienplanung, zur sexuellen Orientierung sowie zur Religion nicht gestattet, erklärt Petra Krauß vom Immobilienverband IVD Mitte. Solche Fragen verstießen gegen das Antidiskriminierungsgesetz. Gebräuchlich seien Fragen zu Namen, Geburtsdaten der zum Haushalt gehörenden Personen sowie Nationalität, Einkommen und Arbeitgeber. Generell seien Interessenten nicht verpflichtet, einen Auskunftsbogen auszufüllen.

Teilkündigungen einer Wohnung sind unzulässig

Normalerweise kann ein Mietvertrag nur als Ganzes gekündigt werden. Eine Teilkündigung einzelner Räume sei verboten, so der Deutsche Mieterbund. Auch dürfe etwa eine Garage nicht einfach gekündigt werden. Der Vermieter darf aber "nicht zum Wohnen bestimmte Nebenräume" einzeln kündigen, wenn er sie oder Grundstücksteile dazu verwenden will, Mietwohnungen zu schaffen.

Beim Hausbau an ökologische Ausstattung denken

Wer eine schlüsselfertige Immobilie kauft, muss genau prüfen, was im Vertrag steht, erinnert der Verband Privater Bauherren. Viele Neubauten werden ohne Bodenbeläge und Malerarbeiten angeboten. Der Bauherr kann sich selbst etwas Passendes aussuchen - aber dabei sollte er nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf Nachhaltigkeit, die eigene Gesundheit und Umweltverträglichkeit. Nachhaltig seien generell heimisches Holz und Naturstein, also alle Materialien, die ohne großen Energieaufwand hergestellt und nicht weit transportiert werden müssen.

( dpa/tr )