Spiegelflächen

Indirektes Licht im Bad ohne Fenster

Fensterlose Bäder müssen kein Schattendasein fristen. Wer bei der Beleuchtung, Gestaltung und Belüftung auf einige Details achtet, kann auch ein fensterloses Bad zu einer echten Wohlfühl-Oase machen, erläutert das Immobilienportal Immowelt.

Mit einer grellen Einheitsbeleuchtung ist es im fensterlosen Bad nicht getan. Besser sind viele kleine Leuchten, etwa in eine abgehängte Decke integriert, die das Bad erhellen. Kleine Punktstrahler, die auf Spiegel oder blanke, helle Fliesen ausgerichtet sind, sorgen durch die Reflexion für zusätzliches Licht. Auch Leuchtkörper, senkrecht an Spiegeln oder Spiegelschränken angebracht, machen das Bad hell und freundlich, ohne zu blenden.

Große Spiegelflächen lassen das Bad großzügig wirken und schaffen neue Perspektiven. Pflanzen, die sich darin spiegeln, holen die Natur in den Raum. Mit einer gerahmten Milchglasscheibe, hinter der Leuchtstoffröhren stecken, lässt sich in einem innenliegenden Bad auch ein Fenster vortäuschen. Je mehr Röhren, desto gleichmäßiger scheint die künstliche Sonne ins Bad.

In dem Raum ist ein Duschvorhang keine gute Wahl, sinnvoller erweist sich eine Duschabtrennung aus Glas, von der sich das Wasser abstreifen lässt und so Schäden durch zu hohe Feuchtigkeit vermieden werden können.

Die Belüftung ist bei innenliegenden Bädern ein wichtiger Aspekt. Die Belüftung sollte über einen Ventilator oder ein Gebläse im Installationsschacht oder Außenwand geregelt sein. Praktisch sind auch Geruchsabsaugungen für Spülkästen. Die Steuerung der Belüftung über Kontakt, Licht, Tür, Zeitintervalle sowie Feuchte- und Bewegungssensoren sichert auch in innenliegenden Bädern stets gute Luft.