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Öfter mal entrümpeln: Die Jüngeren schaffen das

Ausmisten Weniger Besitz, weniger Sorgen: Das bekannte Credo "Simplify your life" beherzigen vor allem Jüngere. 90 Prozent der 18- bis 29-Jährigen misten mindestens einmal jährlich zu Hause aus. Das ergab eine Umfrage des Portals Immowelt.de. Damit liegen die Jüngeren über dem Gesamtschnitt der Deutschen, die sich zu 82 Prozent einmal jährlich von materiellem Ballast trennen. Monatlich ausmisten, das schaffen insgesamt elf Prozent, und zwölf Prozent setzen dies nur "alle paar Jahre" um.

Müll Wichtigster Grund für den beherzten Griff zum Müllsack: 39 Prozent der Deutschen fürchten, dass ihre Besitztümer ihnen über den Kopf wachsen. Daher verschaffen sie sich regelmäßig einen Überblick, um zu entscheiden, was entsorgt werden kann. 36 Prozent möchten ihren Wohnraum nicht für nutzlose Dinge verschwenden.

Ältere Junge Menschen zwischen 18 und 29 empfinden zu viel Besitz ganz besonders als Last: 42 Prozent behalten angesammelte Kleider, Möbel oder Bücher stets im Blick, um Überflüssiges schnell fort zu schaffen. Mit zunehmendem Alter lässt die Lust am entschlackten Besitz jedoch nach: Ein Viertel der Generation 50 Plus trennt sich so ungern von Hab und Gut. Jedem Fünften, der sich doch dazu durchringt, blutet bei diesem Schritt das Herz.