Studie

Unverheiratete Paare ziehen am häufigsten um

Mit dem Trauschein sinkt die Umzugslust der Deutschen. So das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Onlineportals Immowelt. Unverheiratete Paare ziehen im Vergleich zu Verheirateten doppelt so oft um.

Vor allem bei den Deutschen unter 30 Jahren ist die Bereitschaft zu einem Wohnungswechsel sehr groß.

69 Prozent der unverheirateten Paare, die in der Studie befragt wurden, sind in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal umgezogen. Der naheliegende Grund: Das verlockende Ziel des Umzugs war die gemeinsame Wohnung - dafür wurden Umzugskisten gerne gepackt.

Auch die Singles haben in diesem Zeitraum zu 50 Prozent Lust auf Veränderung gezeigt und den Umzugswagen bestellt. Ehepaare hingegen blieben ihrer vertrauten Umgebung überwiegend treu: Nur 34 Prozent der Befragten dieser Gruppe haben im Laufe der letzten fünf Jahre ihren Haushalt in ein neues Zuhause verlegt.

Wie oft umgezogen wird, ist auch Altersfrage: Spitzenreiter sind die 18- bis 29-Jährigen, die in den vergangenen fünf Jahren zu 74 Prozent ihren Hausstand verlegt haben und beispielsweise von den Eltern in eine eigene Wohnung gezogen sind. Die Altersgruppe ab 60 Jahren zeigt sich fest verwurzelt: Nur knapp jeder Vierte ist seit 2006 umgezogen.