Immobilientipps

Kein Bauherr sollte auf förmliche Abnahme verzichten

Kein Bauherr sollte auf förmliche Abnahme verzichten

Wer als Bauherr auf die Bauabnahme verzichtet, verpasst die Möglichkeit, Mängel zu entdecken, die Abnahme zu verweigern und Probleme von der Baufirma zügig beheben zu lassen. Das erläutert der Verband Privater Bauherren (Berlin). Bekomme der Unternehmer seine letzte Zahlung erst, wenn die Abnahme erledigt wurde, habe der Bauherr noch ein Druckmittel. Verzichtet er auf den Termin, sei diese Chance vorbei. Zwar müsse der Unternehmer später entdeckte Mängel auch beseitigen, doch nach Verbandserfahrungen "dauert das oft seine Zeit". Hausbauer sollten auch auf eine Klausel wie "Erklärt sich der Bauherr nicht zur Abnahme, gilt sie als erfolgt" achten. Dies sei nach § 308 Nr. 5 BGB eine verbotene und daher unwirksame Klausel.

Vortrag: Baumängel bei neuen Eigentumswohnungen

Wer eine Eigentumswohnung kaufen will, sollte die ganze Anlage unter die Lupe nehmen. Schäden am Gemeinschaftseigentum können für einzelne Eigentümer teuer werden. Worauf man beim Kauf achten sollte, erklärt Rechtsanwalt Bernhard von Kiedrowski am Donnerstag, 5. Mai, in seinem Vortrag "Erwerb von Eigentumswohnungen - Achtung Baumängel". Der vom Verein "Wohnen im Eigentum" organisierte Vortrag beginnt um 17 Uhr im Tagungshaus Feuerwache (Axel-Springer-Str. 40/41, Kreuzberg). Eintritt für Nichtmitglieder: 20 Euro. Anmeldungen unter Tel. 0228/721 58 61, Mail: info@wohnen-im-eigentum.de