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Was zu diesen Arbeiten gehört

Streichen Wer um Schönheitsreparaturen in seiner Wohnung nicht herum kommt, steht vor der Frage: Was gehört außer Streichen noch dazu? Vielleicht auch das Abschleifen des Parketts, wie in vielen Mietverträgen verlangt?

Urteil Die Frage hat der BGH (Az. VIII ZR 210/08) klargestellt: Schönheitsreparaturen umfassen nur das Tapezieren, Anstreichen oder Kalken der Wände und Decken, das Streichen der Fußböden, Heizkörper einschließlich Heizrohre, der Innentüren sowie der Fenster und Außentüren von innen. So regelt es die zweite Berechnungsverordnung für geförderten Wohnraum, und diese Definition gelte auch für den preisfreien Wohnraum.

Teppich Das Auswechseln von Teppichböden, die der Vermieter verlegt hat, gehört nicht dazu. Gleiches gilt für das Abschleifen und Versiegeln von Parkett. Grundsätzlich soll der Mieter übrigens nicht mehr reparieren und bezahlen, als er selbst abgewohnt hat.