Verbraucherverein

Ein Netzwerk für Verwaltungsbeiräte

Vor vielen Fragen stehen die ehrenamtlich gewählten Verwaltungsbeiräte in ihren Wohnungseigentumsanlagen immer wieder: Wie finden wir einen zuverlässigen Verwalter? Was muss ich bei der Prüfung der Jahresabrechnung beachten?

Wie hoch muss die Instandhaltungsrücklage sein? Der Verbraucherschutzverein "Wohnen im Eigentum" (Bonn) versucht daher, ein Netzwerk zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch für diese Ehrenamtlichen zu initiieren.

Der von den Eigentümern gewählte Verwaltungsbeirat übernimmt in der Gemeinschaft wichtige Aufgaben. Um diese Arbeit zu erleichtern, organisiert der Verein derzeit in zwölf größeren Städten Treffen für engagierte Beiräte, unterstützt vom Bundesverbraucherschutzministerium. Gesprächsrunden sind in der Gründung, auch in Berlin.

Ziel ist es, vorhandenes Fachwissen zu bündeln und den Austausch zwischen Beiräten zu fördern. "Das Interesse an den Gesprächsrunden ist groß, die Resonanz sehr positiv", zieht Projektleiterin Eva Günther eine erste Bilanz: "Die Beiräte profitieren von Erfahrungen aus anderen Wohnanlagen, der gegenseitige Austausch bietet Orientierung und erspart manchen Ärger."

Die Treffen sind kostenlos. Teilnehmen können alle interessierten Verwaltungsbeiräte; eine Mitgliedschaft im Bonner Verein ist nicht erforderlich.

Ein Online-Forum für Verwaltungsbeiräte soll ab März die Kommunikation zwischen den Treffen erleichtern und es Verwaltungsbeiräten in Orten ohne Gesprächsrunden ermöglichen, mit anderen Kollegen über aktuelle Fragen zu diskutieren.

Infos zum Projekt und Kontaktdaten enthält ein Flyer, den man online herunterladen kann unter: www.wohnen-im-eigentum.de/Eigentumswohnung/Verwaltungsbeiräte