Recht

Mietwohnungen nicht eigenmächtig verschönern

Ein Mieter sollte seine Wohnung nicht ohne Zustimmung des Vermieters verschönern. Das könne unter Umständen sehr teuer werden, erklärt Xaver Kroner vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen.

Denn: Beim Auszug muss die Wohnung zumeist wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden. "Geplante Veränderungen sollten deshalb unbedingt mit dem Vermieter abgestimmt und diese Vereinbarung auch schriftlich festgehalten werden."

Bei baulichen Veränderungen, wie etwa dem Einbau eines neuen Bades, sei grundsätzlich die Zustimmung des Vermieters nötig, erläutert Kroner. Werde diese Zustimmung nicht eingeholt, könne das zur Kündigung führen. Beim Auszug muss der Mieter seine Einbauten wieder entfernen, wenn der Wohnungseigentümer das verlange. "Am besten schließt der Mieter vor dem geplanten Einbau einen schriftlichen Vertrag mit dem Vermieter ab", empfiehlt Kroner. Dieser sollte zum Beispiel regeln, dass der ursprüngliche Zustand nicht wieder hergestellt werden muss.