Gartentipp

Bei Gemüseanbau die Fruchtfolge beachten

Wer jetzt schon für den Frühling plant, der sollte beim Anbau von Gemüse die Fruchtfolge beachten. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (Berlin) hin.

Der planvolle Wechsel der angebauten Pflanzen auf einer bestimmten Fläche verhindere die "Bodenmüdigkeit". Dieser Ausdruck bedeutet, dass die Pflanzen und die Erträge auf Dauer immer kleiner werden.

Geeignet ist ein vierjähriger Rhythmus: Im ersten Jahr wird die Fläche gedüngt und mit Kompost angereichert. Im zweiten Jahr werden zunächst stark zehrende Pflanzen wie Erdbeeren, Kartoffeln, Möhren, Kohl oder Rhabarber angepflanzt. Im dritten folgen "Mittelzehrer" wie Bohnen, Erbsen, Radieschen, Gurken, Kohlrabi oder Salat. Für das vierte Jahr der Fruchtfolge eignen sich dann schwach zehrende Pflanzen wie Petersilie oder Gartenkresse.