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Notfalls zum Vermieter gehen

Kündigen Wenn nichts mehr hilft, können Mieter auch den Vermieter einschalten - etwa wenn nebenan ein Trinker ständig pöbelt. Reagiert der Vermieter nicht, kann ein Mieter seine Miete mindern, erklärt Mietervereins-Experte Siegmund Chychla. Der Vermieter kann pöbelnde Zeitgenossen abmahnen. Wenn das nicht funktioniert, kann der Vermieter im Extremfall ihm sogar kündigen. Doch man sollte sich immer im Klaren sein: "In Mehrfamilienhäusern wird man es nie vermeiden können, dass man von anderen etwas hört."

Lärmprotokoll "Ganz wichtig, um Ansprüche geltend machen zu können, ist das Erstellen eines Lärmprotokolls", sagt Mieterschützer Jörn-Peter Jürgens. Mieter müssten darin genau aufschreiben, wann und in welchem Raum es zu welcher Art von Lärmstörung gekommen ist. "Nur zu sagen: ,Die sind immer laut', bringt nichts."

( dpa )